Ja zur Energiewende
Die Aufbruchsstimmung im Bereich alternativer Energienutzung wird durch den jetzt beschlossenen Solar-Strom Ausstieg gebremst.
Deshalb war Q.CELLS mit 11.000 Gleichgesinnten am Montag, 05.03. in Berlin bei der Großdemonstration vor Ort, denn es geht um sauberen Strom für jeden und Solarstrom ist unverzichtbar für die Energiewende.
Hier können Sie sich die Dokumentation anschauen.
Bundesregierung bedroht Energiewende
Die Bundesregierung plant ein Gesetz zum Solarausstieg. Die Regierungspläne sehen radikale Kürzungen bei der Solarförderung vor, die der Bundestag noch im März verabschieden soll. Sie werden den dynamischen Ausbau der Solarstrom-Erzeugung abrupt stoppen. Bei einer Umsetzung der Kürzungspläne stehen 100.000 Arbeitsplätze sowie die Existenz hunderter mittelständischer Solarunternehmen in Deutschland auf dem Spiel. Nach jahrelangen Investitionen und kurz vor dem Durchbruch soll nun eine ganze Zukunftsbranche geopfert werden?
Ohne einen weiteren kraftvollen Ausbau der Solarenergie ist ein Erfolg der Energiewende in Deutschland undenkbar! Die Rolle rückwärts geht zu Lasten der Bürger. Es profitieren nur die großen Energiekonzerne. Die überwältigende Mehrheit der Bürger möchte sauberen Strom und Solarenergie!
Deswegen protestieren wir am 5. März 2012 ab 13 Uhr am Brandenburger Tor.
Von den Mitgliedern des Deutschen Bundestages und der Bundesregierung fordern wir:
- Weiterhin kraftvollen Solarstrom-Ausbau statt Solar-Ausstieg!
- Keine weiteren Einschnitte bei der Solarstromförderung!
- Keine Minister-Ermächtigung für weitere Kürzungen am Parlament vorbei!
Solarstrom ist unverzichtbar für die Energiewende
Bis zum Jahr 2020 kann die Photovoltaik mit einem weiteren Ausbau auf 50 bis 70 GW Leistung schon rund 10% Stromanteil erreichen. Ein weiterer kraftvoller Ausbau der Photovoltaik ist daher unverzichtbar für das Gelingen der Energiewende und die zukünftige Stromversorgung in Deutschland.
Bereits in diesem Jahr deckt Solarstrom mehr als 4% des Strombedarfs – dies entspricht in etwa dem Bedarf Thüringens – und liefert über 20% des insgesamt über das EEG geförderten Stroms in Deutschland.
Mit einem weiteren jährlichen Ausbau der Solarenergie von rund 5 GW Leistung ist das von der Bundesregierung anvisierte Mindestziel von 35 Prozent Erneuerbaren-Anteil bis zum Jahr 2020 erreichbar. Gemeinsam mit Windkraft und Bioenergie kann eine „Energielücke“ infolge des Atomausstiegs so vermieden werden.
Solarstrom wird verbrauchernah erzeugt und kann sehr gut in die Netze integriert werden.
Die dezentrale Solarenergie lässt sich einfach ins Stromnetz integrieren, da sie verbrauchernah erzeugt und zu etwa 85 Prozent in der untersten Verteilnetzebene eingespeist - also genau dort wo der Strom auch gebraucht wird.
Die Anlagentechnik bei modernen Wechselrichtern und solaren Systemen ist heute so weit entwickelt, dass die Photovoltaik-Anlagen die Netze sogar stützen und stabilisieren können.




























